Burg Dornach

Die Burg Dornach, die am Rande eines felsigen Steilabsturzes steht, gehörte zum Gutsbestand von Weinberg. Dornach wurde 1416 als Veste des Hans Lasberger erstmalig urkundlich genannt; dieser dürfte der Erbauer der Burg gewesen sein. 1436 kaufte Simon Volkra die Veste dem Hans Lasberger ab. Die Volkra besaßen die Burg als landesfürstliches Lehen bis zum Jahre 1505, in diesem Jahre verkaufte Stephan Volkra seinen Dornacher Besitz dem Veit von Zelking, der die kleine Herrschaft mit jener von Weinberg vereinigte. Die Ruine wurde 1963 wurde die Burg vom Freistädter Geschäftsmann Franz Burgermeister erworben und stilgerecht renoviert. Seit seinem Tode im Jahr 1998 befindet sich die Anlage im Besitz seiner Tochter. Die Hauptburg (ausgenommen Bergfried) ist vermietet und als Wochenenddomizil derjenigen Personen eingerichtet.

Da die Burg in Privatbesitz ist, ist eine Besichtigung nur nach Absprache mit dem Besitzer möglich. Besichtigungspreis nach Vereinbarung.Am Wochenende keine Besichtigungsmöglichkeit!

Siegelsdorf 16, 23, 24 4291 Lasberg
Siegelsdorf 16, 23, 24 4291 Lasberg


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Färbermuseum Gutau

Im „Färberhaus“ in Gutau wurde noch bis 1968 gearbeitet und gefärbt. Als die letzte Färbermeisterin Frau Margarethe Krennbauer in Pension gegangen ist, wurde in den alten Räumlichkeiten das FÄRBERMUSEUM GUTAU eingerichtet. Der „Blaudruck“, den man hier hergestellt hat, wurde für die Arbeitskleidung verwendet. Heute ist der Blaudruck wieder für Trachten, Tischwäsche und Heimtextilien begehrt.

Unsere Kulturvermittlerinnen tragen bei ihren Museumsführungen fesche Blaudruck-Dirndln und zeigen Ihnen mit Begeisterung, wie man mit dem Farbstoff „Indigo“ blau färbt und wie mit den „Modeln“ der „Papp“ aufgedruckt wird, damit später die weißen Muster entstehen. Sie wissen viele Anekdoten über die Färbergesellen zu erzählen, die bei ihrer Wanderschaft halb Europa bereist haben.

Viele Sprichwörter, die wir in unserem Sprachgebrauch täglich verwenden, kommen aus der Färberei: etwa der „Blaue Montag“, „ein blaues Wunder erleben“, „Grün und Blau schlagen“ oder „jemanden in die Mangel nehmen“.

Die Färbermangel ist das Herzstück des Färbermuseums. Ein sechs Meter langer Holzksten, der mit 12 Tonnen Granitsteinen gefüllt ist und zum Glätten der Leinenstoffe verwendet wurde. Die Mangel ist bis heute funktionsfähig und kann trotz ihrem tonnenschweren Gewicht von nur einer Person bewegt werden.

UNESCO – Kulturerbe

Beim „Gutauer Färbermarkt 2016“ wurde von Blaufärbern aus Deutschland, Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Österreich ein Antrag an die UNESCO gerichtet, den „Blaudruck“ in die „Repräsentative, internationale UNESCO-Liste der immaterielle Kulturgüter der Menschheit“ aufzunehmen.

Im November 2018 erreichte uns die Botschaft, dass in Port Louis auf Mauritius das zwischenstaatliche UNESCO-Komitee den Blaudruck in die internationale UNESCO-Liste aufgenommen hat.

St. Leonharderstraße 3, 4293 Gutau
St. Leonharderstraße 3, 4293 Gutau


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Herrenmühle

Herrenmühle
Herrenmühle


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Rainbach im Mühlkreis – Badeteich

Rainbach im Mühlkreis ; Badeteich
Badeteich: Die ca 20.000m² große Freizeitanlage mit Natur Badesee, Kinderspielplatz und Beachvolleyballplatz bietet Gästen und Einheimischen Stunden der Erholung.
Rainbach im Mühlkreis
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Wasser


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Leopoldschlag – Brunner am Markplatz

Er ist aus Granitblöcken achteckig zusammengesetzt, in der Mitte erhebt sich ein steinerner Brunnenständer, den als oberer Abschluss eine Steinblüte ziert. Die eisernen Einlaufrohre vergießen das Wasser in die vier Himmelsrichtungen, wobei der Strahl durch einen Ring in der Eisenkonstruktion der Verspannung in den Brunnen fließt. Er stammt aus dem Jahr 1731 und wurde, wie aus den Eingravierungen ersichtlich, mehrmals restauriert, zuletzt 1975.

Vor Inbetriebnahme der örtlichen Wasserleitung (1950) diente der Marktbrunnen der Bevölkerung als Trinkwasserspender. In Holzrohren (Baumstämme, die im Kern durchbohrt waren) floss das Wasser von der Quelle am Fuß des Berges (nahe dem Waldkreuz) unterirdisch zum „Wasserkar“.

Markplatz Leopoldschlag, 4262 Leopoldschlag, Österreich
48.615260
14.503310

Markplatz Leopoldschlag, 4262 Leopoldschlag, Österreich



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